Lebensmittel in der nachkriegszeit

30. April 202030. April 2020 JohannesComment ~ above „Wie nach von Krieg“?: Lebensmittelversorgung vortag und heute

„Das ist ja als nach kommen sie Krieg!“ – dies Vergleich hören man in Coronazeiten gelegentlich, wenn ns Lieferung by Mehl, nudeln und Tiefkühlprodukten no nachkommt und Kunden bevor leeren Regalen stehen. Wir anfrage Zeitzeugen nach ihr Erinnerungen in die Lebensmittelversorgung vor 75 Jahren.

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Zwischen der Ernährung today und in der Nachkriegszeit abdominal muscle 1945 bis zu zum ende der 1950er jahr gibt es fundamentale Unterschiede: bei der Ernährungstruktur, ns Wertigkeit, ns Sicherheit und der Verfügbarkeit von Lebensmitteln. „Hier zögern es eine Produktstarre“, sprechen Professor Gunther Hirschfelder by der Universität Regensburg. An den 1960er jahre gab das große Veränderungen beim Essen, ausschlaggebend aufgrund mehrere Entwicklungen: damit einen das Technisierung ns Haushalts mit Kühlschränken und Tiefkühltruhe, sodass man strukturell unabhängig von saisonalem esanzeige war, was bis zu dahin standard war. „Zum andere brachten ‚Fremdarbeiter‘ neue kurs mit, was von der Reisewelle bis kommen sie Mittelmeer positiv von etwas betroffen sein wurde. Mitte das 1950er gibt es nachher schon Ravioli an der sheep und danach kommt die Tiefkühlpizza hinzu. Restaurants mit Balkan-, griechischer oder spanischer küche veränderten das Esskultur Deutschlands.“

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Hunger zusammen Waffe

Im Wendejahr 1945 gefunden wir eine deutsche Mehrheitsbevölkerung und deutsche Ostvertriebene. „Hunger ist bis dahin an den Nazis einen Strafinstrument für sonstiges politische und religiöse Überzeugung“, dafür Hirschfelder. „Außerdem bedeuten die Naziherrschaft Mangelernährung in Osteuropa zum ein bis zwei ganze Generationen. Selbst bei Ostpreußen, das Kornkammer des Reiches, waren das vielen Zwangsarbeiter mangelernährt, derweil die meisten Deutschen bis zum ende des Krieges kein Hunger wusste und angehörige gut gelebt haben. Deshalb haben sechs millionen Menschen an den Konzentrationslagern Hunger zusammen Strafe alltäglich erfahren.“

Historie des Hamsterns

Der standard sei in der deutschen population während des Krieges mit Plünderungen in den Benelux-Staaten auch Frankreich hochgehalten worden. Umso größer sei ns Hunger dann 1945/46 in Deutschland gewesen. Eine ganze die gesellschaft litt darunter Kalorienunterversorgung und viele menschen seien verhungert. „Man verbindet heute mit dieser Zeit noch ns Hamstern, das in Köln zum beispiel fringsen genannt wird, benannt nach kleiner finger Frings, der das Kohlenklau wie lässliche Sünde quasi legitimierte“, erklärt Professor Hirschfelder. Das Realität war wesentlich dramatischer: in Essenstausch gegen Güter der Kölner Stadtbevölkerung mit ns Bauern innerhalb umliegenden Bergischen Land kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

„1946 führten das Alliierten die Schulspeisung ein, denn es gehen ums nackte bestehe der Kinder, obwohl die Engländer selber unterversorgt waren“, berichtet der Kulturanthropologe. Ansonsten hatte gegolten, das alles gegessen wird, was essbar ist – Wildkräuter, Pilze, Beeren, Tiere als Tauben, Fische und Krebse das ende den Flüssen, aber sogar Katzen und hunde und alt Arbeitstiere, „eine Praxis, die seit von Mittelalter in Notzeiten gängig ist, noch im Nachhinein nicht gerne thematisiert wurde, aber by den Männern aus dem Krieg mitgebracht wurde“, deshalb der Historiker.

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Zigaretten statt Reichsmark

Die Alliierten implementierten einer staatliches Versorgungssystem mit Lebensmittelausgabestellen. Jeder hatte dasselbe korrekt auf Grundnahrungsmittel, was aufgrund Lebensmittelkarten geregelt wurde.

„Wir reden hier über dreieinhalb jahren schwach funktionierendem Geldsystem bis zur Einführung ns D-Mark. Parallelwährungen waren ns Dollar beziehungsweise das engländer Pfund und einen Schwarzmarkttauschsystem mit der kaffee und Zigaretten wie universeller Währung.“

Reguläre Geschäfte wären überwiegend trommel geblieben, da die Bauern verkauften ertragreicher auf dem Schwarzmarkt, an dem man sogar Armeebestände erwerben konnte. Alliierte Besatzungssoldaten verdienten hier Ähnlich dazu. „Man jawohl Cognac, Kaviar heu Filetsteak, man musste es anzeigen bezahlen können“, dafür Professor Hirschfelder. Besatzungssoldaten verschenken allerdings auch viel in die Bevölkerung, sodass am deutschen bevölkerung das Ideal von deutschen Wehrmachtssoldaten von smarten, freundlichen Besatzungssoldaten wich und ns amerikanischen soldat mit ihr lässigen kultur attraktiv wurden.

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Das Wissen, wir selbst zu helfen

Einen riesig Unterschied zwischen der Coronakrise und der Nachkriegszeit sieht ns Historiker in Verbraucher selbst: „Die Expertise bei der Garten- und Hauswirtschaft war damals wesentlich größer, außerordentlich das Wissen, zusammen man das ende wenig viel macht. Ns Menschen waren in sich allein gestellt, die Selbstversorgung war besser möglich, heute fehlt der Hefewürfel, früher hat man selber hefe gemacht und immer vorrätig gehabt.“

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Ein Symbol ns Krise: Hefewürfel. Foto: beats_ – stock.adobe.com

Mit Blick auf die heutigen Prepper-Strategien weg Professor Hirschfelder: „Getrocknete Linsen und Erbsen, Speiseöl, Zwiebeln und rot Beete in dem Keller, Sachen, ns lange lagerfähig sind, ganz leicht kommen sie bekommen und zusammen die rot Bete still Vitamin ns anreichern, sichern ns Versorgung mit Nährstoffen optimal.“

1945 hatten das Menschen kaum Möglichkeiten zu kochen, angesichts von 11 bis 13 millionen Vertriebenen, das sich beispielsweise kommen sie zehnt ein Zimmer teilten. Einmal man pulver hatte, wurden davon Pfannkuchen gemacht, Brei aus pulver und Tierfett, die meiste zeit Schweineschmalz, oder einer Einbrenne für Suppe. „Brot ist entwicklungsgeschichtlich einer Luxusprodukt“, erklärt ns Kulturanthropologe. Er ist davon überzeugt, dass klassische Hausmannskost, als „Kartoffeln und Möhren an Mehlschwitze mit einen Frikadelle und mit Petersilie hagen gehackten Pilzen verfeinert“ dann für die population ein Hochgenuss war, „aber in dem Zweifelsfall schmeckt mit Hunger alles gut.“

Westfälische Erinnerungen

Die pensionierte Biologie- und Chemielehrerin Elisabeth L. Feiert heute ihren 93. Geburtstag. Wie Nazi-Deutschland das Krieg verlor, war sie gerade 18 jahr alt, an der Nähe von Gütersloh. Sie habe kommen sie der Zeit das drei Kinder eines Wurstfabrikanten Nachhilfe gegeben. Wie Bezahlung gab das unter anderem Fleischbrühe. „Und für Sonntag ordentliches fleisch für das Familie“, wiederholen sich Elisabeth L. „Nach dem Unterricht musste mir dann auf dem straße nach Hause an Bekannten vorbei, der Familie eines Bäckermeisters das ende Schlesien, ns die Hälfte das Brühe bekam.“

Ihr Vater war im dritten Reich Schuldirektor und leitete ns Flüchtlingsfürsorge. „Als NSDAP-Mitglied habe er nach Kriegsende Berufsverbot, dennoch durfte weiter am Flüchtlingsfürsorge arbeiten, da er das gut konnte.“ Die alt Dame erinnern sich: „Irgendwann angekommen eine Flüchtlingsfamilie kommen sie uns zum besuch mit einer riesigen Wurstpaket. Zu ihnen ging es zum zeit Zeitpunkt schon besser wie uns und sie wollten sich bei meinem Vater zum seine hilfe bedanken.“

Selbstangebaute Lebensmittel

Andererseits erinnert sie sich daran, das der Düsseldorfer cousin ihres vaters nach ns Geburt ns Sohnes groß entfernt einer Gartengrundstück pachtete, „um selber frucht und gemüse anzubauen, obwohl er davon zeigen wenig Ahnung hatte. Wie sie einmal mit von Zug zwei std hinfuhren, fanden sie den garten geplündert und beendet abgeerntet vor.“

Bei mehl und Backen fällt ns Lehrerin ein, zusammen sie zusammen junges mädchen anstelle ns Ferien oben dem bauernhof einer Freundin an der Senne arbeiten musste. „Die jawohl neben sonstiges Getreide Buchweizen angebaut für ns Eigenbedarf. Ns wächst sehr niedrig, ns war eine furchtbare Arbeit, den zu ernten. Wir jawohl immer Rückenschmerzen von Bücken. Stammen aus Buchweizenmehl es war Pfannkuchen gemacht.“ auf diesem landwirtschaft buken sie Brot aus ihrem eigenen Mehl, sodass es für sie da niemand Mangel gab. Die Erinnerungen ankunft während von Gesprächs sukzessive und zögerlich, nahezu in das Schwärmen kommt die Lehrerin: „Auch über Buchweizen wurde einer Brot in einer quadratischen Kastenform gebacken, ns einzelnen Scheiben wurden dann noch angebraten – Kastenpickert, ns duftete!“ dies regionale Spezialität findet man today noch in Westfalen.

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Nachkriegszeit an der Insel

Ruth Senftleber lebt ihre gesamtes leben schon in Westerland in Sylt. Damit Kriegsende war sie 16 jahre alt. Deine Mutter war kommen sie dem zeitpunkt Kriegswitwe. „Das war schlecht für uns, für zweimal Lebensmittelmarken habe man korrekt nicht deswegen viel zusammen bei einen Familie“, erinnern sich das Sylterin. über einer Tante ihrer Mutter bekamen sie oft Schaffleisch, in ihre stimme färbt sich lebendiger Ekel bei der Erinnerung daran: „entsetzlicher Geruch!“

Vom Schwarzmarkt konnten sie nicht profitieren: „Wir ich hatte ja nein Zigaretten heu sowas. Problematisch war, dass sogar Handwerker zeigen gegen Zigaretten arbeiteten. Noch stundenlang anstehen, um irgendetwas kommen sie bekommen, daran erinnere mir mich gut.“

Einmal habe sie Lebensmittel eingespart um ihrer Mutter, die im krankenhaus lag, mit ein Kuchen einer Freude zu machen. „Puffer-Kuchen wille der in uns genannt, Napfkuchen, dennoch ohne Rosinen und Margarine statt Butter. In dem tag hatten sie auf der Insel zwischendurch das Gas abgestellt. Als ich nach dem vermeintlich fertigen Kuchen schaute, zu sein alles hinüber, weil ns Kuchen nach gas gestunken hat. Ich musste ihm wegwerfen.“ in der ist anders Seite schwärmt sie vom essen ihrer Großmutter an dem festland mit Möhren und Erbsen ende dem Garten. „Meine Mutter hatte sich über mir anhören, wieviel besser das Essen in Oma schmecken würde.“

Der Fährverkehr war kommen sie der Zeit still eingeschränkt tätig. „Als der Fährverkehr eingestellt es wurde und sogar der damm gesperrt wurde, machte ich einer Praktikum in dem Festland, weil mich Erzieherin verstehen wollte. Mein Mutter wollte ich aber bei sich bestimmt wissen und nehmen mich bevor der Schließung mit zum Fahrrad ab, sie hatte mein Bettzeug da oben festgemacht trotz schlechtem Wetter. Deswegen etwas jawohl wir nicht dort gelassen, das war wertvoll, das hätte man zu der times gar no kaufen können.“

Was ja wirklich wichtig ist

Woran sie sich nichterinnert, ist, wenn wirklich hungrig geblieben kommen sie sein, „aber wahrscheinlich hätte sich mein Magen einfach an die situation gewöhnt, ich benötige auch heute no viel“, schmunzelt Ruth Senftleber. In anbetracht von corona ist sie überzeugt: „Wir haben diesen Virus bekommen, um uns kommen sie besinnen und ns Zeit dafür, darüber nachzudenken, worauf das wirklich ankommt und was wichtig ist.“