Glasnost Und Perestroika Definition

Prof. Dr. Susanne Schattenberg ist Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa in der universität Bremen. Zu ihren Forschungsgebieten gehören ns Stalinismus, ns Kulturgeschichte der Außenpolitik und ns Sowjetunion nach 1953. Derzeitige arbeitet sie an ns Breschnew-Biografie.

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Perestrojka und Glasnost Mit dem Amtsantritt Gorbatschows endete die Phase politischer Stagnation, unter den Schlagworten Glasnost und Perestrojka wollte er Politik und gesellschaft reformieren und ns drückende Wirtschaftssituation bekämpfen. Doch ns Völker, bereich und Republiken ns Riesenreiches nutzten ns neuen Freiheiten, um ihre privatgelände Autonomiebestrebungen in die tat umzusetzen.

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Nach dem Tod Breschnews in dem November 1982 gelangen zunächst Juri Andropow (li.) und dann Konstantin Tschernenko (M.) an die Macht. Beide sind gesundheitlich ich schlug es und sterben nach kurzer Zeit innerhalb Amt. Sie folgt innerhalb März 1985 Michail Gorbatschow. (© imago / bonn-sequenz)
Breschnew starb in 10. November 1982 in dem Amt. Angeblich werde haben er zweimal kommen sie Politbüro seinen rücktritt angeboten, ns jedes zeit ablehnte, weil es sich vor dem das ende der siedeln und ns offenen Machtkampf fürchtete. Doch ns "Stabilität an den Kadern" werde haben zu einer Gerontokratie (Herrschaft ns Alten) geführt, von die im In- und ausländisch gespottet wurde. Breschnew selbst es leidet weder in Herzinfarkten noch Schlaganfällen, sondern in Tablettensucht. Seit das Prager exodel 1968 nahm er Schlaftabletten, ns seit 1974 immer öfter kommen sie führten, das er vollkommen apathisch wirkte und weder ansprechend noch kompatibel war. Seine Leibwächter und Ärzte versucht den bedingungen des Generalsekretärs dafür gut als möglich geheim kommen sie halten. Das zunehmenden Ausfälle getragen einher mit einem Hang von Ruhmsucht: Breschnew erhalten 1974 das Generalstitel, 1976 den Marschallstitel, zwei Lenin-Preise für frieden und Literatur (die sowjetische Alternative zu Nobelpreis) und viele militärische Ehrungen. Breschnews Memoiren, das Ghostwriter geschrieben und geschönt hatten, es war zur Pflichtlektüre in den Schulen. Das Leute machten Witze von den neuen Personenkult: "Zum Gedenken in Puschkin ist ns Wettbewerb für einer Denkmal ausgeschrieben worden. Ns dritten Platz hat ein entworfen erhalten, der Puschkin zeigt, wie er Breschnews buch liest."

Die Epigonen Breschnews: Andropow und Tschernenko

Die beide Nachfolger Breschnews es war nahezu so wie das alt und krank als ihr Vorgänger. Andropow war das machtvolle KGB-Chef, der die Sicherheitsorgane kontrollierte, Konstantin Tschernenko (1911-1985) zu sein Breschnews korrekt Hand, der vor allem bei den letzten jahren die verbindung des siechen Generalsekretärs kommen sie Außenwelt darstellte. Oben Betreiben Breschnews werde haben Andropow im Mai 1982 ns Vorsitz des KGB gegen den Posten des Zweiten ZK-Sekretärs eingetauscht und zum die das beste Ausgangsposition erhalten. Eigentlich gelang das Andropow, sich zu Nachfolger Breschnews ernennen zu lassen. Es ist in Programm gestanden schon lange fest: das wollte all das Seilschaften beseitigen, in die Breschnew seine macht gestützt und von die das seine schützende Hand gehaltenen hatte, sogar wenn sich dies schamlos in Volkseigentum bereichert hatten. Obwohl schaffte Andropow es noch, Breschnews Entourage zu entlassen und anzuklagen, aber es ist in chronisches Nierenleiden zwang ihn bereits nach 100 tagen im regierungsbüro zur regelmäßigen Dialyse. Dort es in der Sowjetunion no genügend erfahrung mit ns Blutwäsche gab, konnte Andropow schon das ende September 1983 ns Krankenhaus nicht mehr verlassen; das starb bei der 9. Februar 1984 im alter von 70 Jahren.Andropow hätte den jungen Michail Gorbatschow wie seinen nachfolger aufgebaut. Aber es gelang kommen sie 73-jährigen Tschernenko, vorzupreschen und mich Generalsekretär kommen sie werden. An seiner Antrittsrede am 13. Februar 1984 distanzierte er sich von der Antikorruptionskampagne Andropows, gewarnt vor zu viel Reformeifer, Leistungsdruck und Disziplinierungsmaßnahmen und versprach ns "Zurück" zu Breschnews "Stabilität bei den Kadern". Wenige mehrmonatige später war Tschernenko nicht als imstande, an öffentlichen abbildung den weil das ihn an Kärtchen vorgeschriebenen Text expert abzulesen. Um herum der Welt kommen sie demonstrieren, dass Tschernenko stark und munter sei, tonhöhe man nächste seinem Krankenzimmer ein täuschend echtes wahllokal aufbauen, holte den Todkranken ende dem bett und zog ihn an, damit er sich selbst bei der 24. Februar 1985 um zu Deputierten des Obersten Sowjets der RSFSR wählen konnte. 14 tag später, bei der 10. März 1985, verstarb Tschernenko. Aus sicht von solcher Darbietungen fett man in dem Westen spöttisch von dem zahnlosen "Marxismus-Senilismus".

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Der Reformer M. S. Gorbatschow


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Die KPdSU (© Bergmoser + Höller herausgeber AG, Zahlenbild 844 613)
Als Gorbatschow am 11. März 1985 um zu Generalsekretär ausgewählt wurde, war er erst 54 jahre alt. Er gehörte einer andere Generation an als Breschnew, Andropow und Tschernenko. Das war kein 1905er-Jahrgang, sind nicht Ingenieur, sind nicht Weltkriegsveteran, nein Parteigänger Breschnews. 1931 im dorf Privolnoe in Stawropol geboren, forschung er in Moskau gesetz und wurden Komsomol-Aktivist in seinem Heimatbezirk. 1968 langjährig er einer Fernstudium für landwirtschaftliche Ökonomie abdominal muscle und es wurde schließlich zuerst Gebietssekretär über Stawropol. Dort lernte ihn Andropow an seinen Kuraufenthalten kennen und abgerufen ihn 1978 nach Moskau. Als ZK-Sekretär und von 1980 zusammen Vollmitglied des Politbüros wusste Gorbatschow das gesamten Machtapparat von innen. Ns Seilschaften und die Verkrustung ns Strukturen waren er zutiefst zuwider. Zusammen Chruschtschow träumte er über einer Wiederbelebung ns Partei, von freien wählen – freilich innerhalb das Partei –, by offenen Diskussionen von Missstände innerhalb von Systems, nicht ns Systems selbst, by Postenvergabe nach Leistung und nicht nach Seilschaft. Gleich nach seine Amtsantritt verkündet Gorbatschow im april 1985 befinde Programm ns Perestrojka, von Umbaus. Oben dem XXVII. Parteitag 1986, ns die Perestrojka bestätigte, übte Gorbatschow offene Kritik an der Breschnewzeit: "Auf Verwaltungsebene ist eingetroffen es in einigen Fällen zu Gesetzesverstößen; Augenwischerei und Korruption, Katzbuckelei und Lobhudelei machten wir breit. Die Werktätigen waren zu Recht empört von das Verhalten von Leuten, die Vertrauen und Vollmachten besaßen und dein Macht missbrauchten, kritik unterdrückten, sich individuell bereicherten und, in einigen Fällen, wie Komplizen, ansonsten sogar zusammen Drahtzieher, in Verbrechen beteiligt waren." als Chruschtschow möchte er ns Sozialismus nicht abschaffen, sondern reformieren und verbessern: "Mehr Sozialismus bedeutet mehr Dynamik, Elan und schöpferische Anstrengung, als Organisation, gesetz und Ordnung, mehr wissenschaftliche Methodik und Initiative in der Wirtschaftsführung und Effizienz bei der management sowie einen besseres und reicheres geflügelt für das Volk." das Perestrojka war von der Politik ns Glasnost, der Transparenz, begleitet: maladministration sollten offen kritisiert werden; bei der brauchtums von kritik und Selbstkritik sollte ns Benennung von Fehlern kommen sie deren Behebung führen. Aber wie Chruschtschow musste sogar Gorbatschow bald feststellen, das die Menschen, wenn sie erst mal frei reden durften, nicht zeigen im abgesteckten Rahmen kritik übten, sondern darüber hinaus anfingen, das Einparteisystem, den Sozialismus und das Planwirtschaft bei Frage kommen sie stellen. Die Idee, aufgrund Glasnost könne ns KPdSU neu Vertrauen erwerben, erwies sich zusammen Illusion, innerhalb Gegenteil: Was zu Tage ordner wurde, schockierte und empörte die Bevölkerung, deswegen zum beispiel die Umweltlügen in Gestalt ns verbreiteten Behauptung, die Austrocknung von Aralsees sei keine ökologische katastrophal und Umweltprobleme seien einer rein kapitalistisches Phänomen, oder die Gräueltaten und gewaltverbrechen Stalins, von die nun viel schonungsloser als noch zu Chruschtschows Zeiten berichtet verstehen durfte.
Die Umgestaltung mit freundlichen grüßen aber nicht nur diese Seite. Sie setzt die Schaffung ein Atmosphäre in der gesellschaft voraus, das die personen anregen würde, das angestaute Trägheit und Gleichgültigkeit zu überwinden, in der anstellung und im ausgeforscht alles kommen sie überwinden, was nicht das Prinzipien des Sozialismus, unsere Weltanschauung und Lebensweise entspricht. Offen gesagt geben sie es da drüben vieles, woran gearbeitet werden muß. Noch auch in diesem fall muß jeder vor allem vor der besitzen Tür kehren, Genossen – sowohl innerhalb Politbüro als auch in der Parteigrundorganisation –, jedermann einzelne muß versuchen, mit wir selbst zu Rande zu kommen. Wir haben in einer situation unzureichender Kritik, Offenheit und verantwortung uns in den vergangenheit Jahren in so manches gewöhnt, auch bei Erscheinungen, die das Prinzipien von Sozialismus überhaupt no entsprechen. Mich beziehe ns sowohl oben die einfachen Arbeiter wie auch auf die Funktionäre. Uns müssen das ganze "Muschelschicht", die sich abgesetzt hat, abkratzen, uns säubern. Und das Parteikomitees müssen an diesem Prozeß aktiv helfen. <…>
Und in diesem Zusammenhang würde gerne ich teil zur Offenheit sagen. Bisweilen wird genannt es: Wozu bloß hat ns Zentralkomitee so weitgehend ns Prozeß das Kritik und Selbstkritik, das Offenheit entfaltet? Und mir sage Ihnen, daß wir bislang nichts verloren, sondern zeigen gewonnen haben. Ns Volk hat einen Zustrom neuer kraft verspürt, das ist mutiger und in der angestellt sowie gesellschaftlich aktiver geworden. Man trifft auch weniger jedermann an, die versuchen, unsere Gesetze zu umgehen. Denn bitte ist stärker als die Kraft das öffentlichen Meinung, wenn sie voll wirksam verstehen kann, und das wird sie nur unter den bedingungen der kritik und Selbstkritik und umfassender Offenheit. Wir notwendig Öffentlichkeit, ca die Erfüllung ns Parteitagsaufgaben kommen sie gewährleisten und ns Volk wirklich in alle belange der staatlichen Leitung einbeziehen – wovon Lenin ich träumte davon hat. <…>Michail Gorbatschow, die Umgestaltung ist unaufschiebbar, sie geht in jeder Hinsicht jedermann an. Rede vor dem Aktiv das Parteiorganisation der bereichen Chabarowsk, 31. Juli 1986, in: ders., Ausgewählte sprechen und Aufsätze, Bd. 4, juli 1986 - April 1987, Dietz Verlag berlin 1988, seite 38-57, hier Seiten 42 f. U. 55